Die Geschichte des Karneval in Venedig
Das 16 Jahrhundert war zu einer der schwierigsten Zeiten, die Venedig schon mal erleben dürfte. Die große Pest wurde ausgebrochen. Das Leiden der Menschen ist unendlich groß gewesen, die stets begleitende Angst war unerträglich. In der Pest- Zeit hat sich jede menschliche Seele nach den guten Zeiten gesehnt, wann man einfach wieder unbekümmert weiter leben dürfte.
Als die Pest zurücktrat, waren die Freude und das Glück riesig groß. Sie haben die Bürger von Venedig auf die Strassen getrieben. Man wollte feiern, um die bösen Zeiten schneller zu vergessen. In diesem Moment entstand die Idee eines Maskenballs. Nach der trüben Zeit wollte jeder möglichst bunter haben.
Schon bald stand die ganze Stadt auf dem Kopf. Überall herrschte die gute Laune. Die Begeisterung war so groß, dass man entschied sich für das regelmäßiges Feiern.
Der Mensch ist von Natur aus so, dass er die erlabten Grenzen immer erweitern möchte. Die Feiern in Venedig blieben davon nicht verschont. Die Weise des Feierns wurde immer hemmungsloser und exzessiver. Mit der Zeit ist der Karneval zu einem Fest des Winters- und den- bösen- Geistern- Vertreiben geworden. Hinter den Masken versteckten sich oft auch Gefahren. Aus diesen Gründen ist der Karneval in Venedig verboten wurde. Napoleon, der damalige Herrscher, hatte zu große Angst, dass hinter den bunten Masken all mögliche Verschwörungen gegen ihn entstehen können.
1980 fand das Fest wieder statt. Der Karneval in Venedig wurde vom Fremdenverkehrsverein offiziell wieder eingeführt.
Das Wort "Karneval" oder „carne levare" bedeutet buchstäblich „Fleisch hinweg nehmen". Der Name des Festes ist einige Zeit tief mit den bevorstehenden Festzeiten verbunden wurde. Mit einem bunten Treiben, das tagelang dauerte, wollte man sich auf das harte Fasten vorbereiten. Eine Zeit ohne Fleisch, Alkohol und Feiern.